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Einschulungsfeier für die „Setzlinge“ am MGB

Es ist wieder so weit. Eine neue Generation von „Setzlingen“ bringt frischen Wind ans Melanchthon-Gymnasium. In ihrer Begrüßungsrede ging es Schulleiterin Elke Bender vor allem darum, den Schülerinnen und Schülern Mut zu machen und ihnen zu versichern, dass sie mit ihren individuellen Talenten erkannt und gefördert werden.

In dem Gespräch mit den Kindern zog sie einen Vergleich zu Sonnenblumen, die alle eigen sind, aber doch viel gemeinsam haben. Die „Setzlinge“ werden wie die Blumen von ihren Lehrerinnen und Lehrern viele Nährstoffe erhalten, sie können aber sicher auch von sich aus einiges zum Erfolg der Schulzeit beitragen. Diese Mitverantwortung wurde auch von Schülersprecher Maurice Gille betont. Er lud alle dazu ein, sich an der Gestaltung der Schule zu beteiligen und sich in der SMV zu engagieren. In diesem Zusammenhang verwies er auf die vielen Projekte der SMV, wie zum Beispiel die Aktion für die Tafel Bretten. Constanze Gerber, stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende, bat die Eltern ruhig und gelassen zu bleiben und ihren Kindern die Möglichkeit zu geben, Herausforderungen selbstständig anzugehen, damit sie an diesen wachsen. Lernen mit Schwächen umzugehen und die eigenen Stärken zu entwickeln, das sei für die Kinder essenziell. Ulrike Müller, Vorsitzende des Fördervereins, sprach eine herzliche Einladung aus, denn die Schülerpaten, Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen und Kinder werden noch in der ersten Schulwoche ein vom Förderverein gesponsertes Mittagessen in der Mensa genießen können. So lernen sie auch gleich den neu gestalteten Eingangsbereich im Bronnerbau kennen. 

Umrahmt wurde das Programm von den Jazz Youngsters unter Leitung von Fabian Singler, die durch ihre Power und Freude am Musizieren gute Laune verbreiteten. Sie begannen mit dem „Peter Gunn Theme“ und schlossen mit „The final countdown“ und leiteten damit zum zweiten Teil über, in dem die Klassen mit den Schülerpaten und den Klassenlehrerinnen und Lehrern das Schulhaus erkundeten und ihr Klassenzimmer in dem frisch sanierten Bronnerbau in Besitz nehmen konnten. Die Eltern erhielten derweil alle wichtigen Informationen durch die Schulleitung. 

Liebe „Setzlinge“: Habt Freude am MGB und seid herzlich willkommen!

Erlebnis Lernen – Floßbau der Klasse 8a

Wie schwimmt eigentlich ein Floß? Welche Materialien brauchen wir? Was ist ein Ausleger? Welche Knoten halten – und wie macht man diese? Mit solchen und ähnlichen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Kl.8a, als sie am Montag vor den Sommerferien am Epplesee bei Rheinstetten einen schwimmbaren Untersatz bauen sollten. Angeleitet von Mitarbeiterinnen des CVJM Karlsruhe und begleitet von Schulsozialarbeiter Markus Gewald und Klassenlehrer Alexander Droß wurde in fünf Kleingruppen heftig diskutiert, wurden Ideen entwickelt bzw. wieder verworfen und Festigkeitstests durchgeführt. Nach einem ersten Probewassergang mussten die originellen „Schwimm-zeuge“ dann doch wieder komplett auf - bzw. umgebaut werden, um bei der folgenden Regatta zu bestehen. Dabei kam auch der Spaß nicht zu kurz – und am Ende konnten alle, bestückt mit Schwimmwesten, in das kühlende Nass eintauchen und einmal Klassengemeinschaft in einer neuen Art und Weise erleben.

Achte Auflage der Jungenfreizeit „MGB rocks“

Vom 21. bis 24.7.22 führte Schulsozialarbeiter Markus Gewald, gemeinsam mit den Lehrern Jan Fell und Steffen Müller, wieder eine Jungenfreizeit im Hochgebirge durch. Nach zweijähriger, Pandemie-bedingter Pause war diesmal das Karwendel in Österreich das Ziel. 15 Schüler aus verschiedenen Klassenstufen verbrachten tolle und ereignisreiche Tage in der Natur und behaupteten sich als Team. Ob beim steilen Aufstieg durch Geröllhalden, beim Besteigen eines Berggipfels oder beim abendlichen Knoten-Wettbewerb und „Werwolf“-Spielen: die Gemeinschaft und das Miteinander stand dabei im Vordergrund. Erschöpft, erfüllt und um viele Erfahrungen reicher kam die Gruppe am vergangenen Sonntag wieder in Bretten an. „MGB rocks“ findet am Ende eines jeden Schuljahres statt und gibt Jungs die Gelegenheit, abseits des reglementierten Schulalltags neue Lernfelder zu erschließen, sich auf Herausforderungen einzulassen und eigene Grenzen zu erweitern.

Kooperation mit dem Pfegezentrum Wiesengrund

Neue Wege ....

Unter diesem Motto stand der 19. Juli 2022 für die 8d. Zu Gast bei unserem neuen Kooperationspartner, dem „Pflegezentrum Wiesengrund Knittlingen“ stand der Tag unter der Überschrift Beruf&Pflege.

Pflege, ein Thema, das 14-Jährigen zumeist fern, fremd und abstrakt erscheint, wurde an diesem Tag durch konkretes Erleben greifbarer. Und dass nicht nur Pflegepersonal in einem Pflegeheim arbeitet, sondern eine große Bandbreite von Personen für Marketing bis zu speziellen Fachkräften für z.B. Wundversorgung wurde sehr deutlich.

Der Tag der 8d war sehr abwechslungsreich mit Hilfe von Stationen, die von Selbsterfahrung mit körperlicher Einschränkung bis zu Gesprächen mit einer 100-jährigen Bewohnerin verliefen. Herzlichen Dank dem „Pflegezentrum Wiesengrund Knittlingen“ für diesen besonderen Tag mit einem sehr positiven Fazit der 8d.

 Überblick über die Stationen.pdf

O wunderbare Nacht (Romeo I,8)

„Und wir, wobei wir sehr auf Nachsicht zählen, woll’n das verbessern, was dem Text mag fehlen.“

Diese im Prolog angestrebte Verbesserung gelang der Theater-AG des Melanchthon- Gymnasiums laut Aussage des nachsichtigen Publikums durchaus. Am 25. und 26. Juli 2022 präsentierte das junge Ensemble William Shakespeares Romeo und Julia im Gugg-e-mol- Theater in Bretten. Sich an dem wohl bekanntesten Drama der Weltliteratur zu versuchen, war für die Arbeitsgemeinschaft durchaus ein Wagnis. Die erste eigene Produktion für die Spielenden, der Wechsel von der Schule an einen neuen Spielort, die hohen Erwartungen des Publikums, der schwierige Text und natürlich die vielschichtigen Figuren, all dies stellte die AG vor große Herausforderungen. Dank harter Arbeit und der Begeisterung für das Theater führte dieses Unterfangen nun zu wirklichen Glücksmomenten.

Es gelang dem dynamischen und spielfreudigen Ensemble, die unterschiedlichsten Charaktere und deren Emotionen zu gestalten. Die Wut des alten Capulet, die Selbstbezogenheit seiner Frau, die Zärtlichkeit der Amme, der Machismo Mercutios und Tybalts, Benvolios Gutmütigkeit, Lorenzos Schuldbewusstsein, Romeos Flatterhaftigkeit und Julias Verzweiflung. Die Wechsel zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt, zwischen Schlegels Übersetzung und Elementen des Epischen Theaters im Stile Brechts, zwischen gewaltigen sowie zärtlichen Szenen boten immer wieder überraschende Momente. Originell wurde die Inszenierung darüber hinaus durch die kreativen Einfälle, die den Köpfen des jungen Ensembles im Probenprozess entsprungen waren und denen Raum zur Entfaltung gegeben wurde. Der Einsatz einiger Sitzhockergestänge ist solch ein Beispiel. Sie dienten als Pflanzenkübel im Klostergarten von Bruder Lorenzo, als Spielzeug in einer wunderbar unschuldigen und doch liebevollen Hochzeitsnacht der Protagonisten und als Leitmotiv für die Grenzen, die Menschen auferlegt werden oder die sie sich selbst setzen.

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Siegerehrung Bundesjugendspiele

Am Freitag, dem 8.7. fanden am MGB die Bundesjugendspiele für die Klassen 5-7 statt. Endlich konnten die Schülerinnen und Schüler in den Disziplinen 50m Lauf, Weitwurf und Weitsprung wieder ihr Können unter Beweis stellen. Traditionell erfolgt am letzten Schultag die Übergabe der Ehrenurkunden an die besonders erfolgreichen Schüler*innen. So auch in diesem Jahr. Außerdem erhielten je die drei Jahrgangsbesten bei den Mädchen und Jungen eine Medaille in Bronze, Silber bzw. Gold. Die Ehrung fand bei bestem Wetter und guter Laune im Schulhof statt, wo die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler von ihren Klassen bejubelt wurden. Alle Medaillengewinner*innen sind auf dem Foto zu sehen.

Mathematik ohne Grenzen

Die Klasse 9a des Melanchthon-Gymnasiums belegte beim diesjährigen Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ einen hervorragenden 2. Platz unter 102 teilnehmenden neunten Klassen im Regierungsbezirk Karlsruhe.

Mathematik ohne Grenzen ist ein internationaler Mathematikwettbewerb, der von der Akademie von Straßburg unter dem Namen Mathématiques sans Frontières gegründet wurde. Nach der erstmaligen Durchführung im Jahr 1989 vergrößerte sich die Zahl der teilnehmenden Länder rasch. Mittlerweile findet der Wettbewerb in mehr als 30 Ländern statt. Die Aufgaben werden zentral von der der Akademie in Straßburg gestellt, die Auswertung erfolgt in den einzelnen Regionen.

Als Klassenwettbewerb sind bei Mathematik ohne Grenzen neben mathematischem Wissen und Können vor allem Teamfähigkeit und auch Sprachtalent gefragt, da eine Aufgabe in mehreren Fremdsprachen gestellt und auch in einer von diesen bearbeitet werden muss. All diese Fähigkeiten hat die Klasse 9a eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Herzlichen Glückwunsch!

MGB erhält zum wiederholten Male das BoriS-Berufswahl-SIEGEL

Im Rahmen einer Feierstunde in Baden-Baden wurde insgesamt 12 Schulen aus der Region Karlsruhe nach erfolgreicher Erstzertifizierung bzw. Rezertifizierung das BoriS-Berufswahl-SIEGEL verliehen. Das MGB erhielt bereits zum dritten Mal das begehrte Siegel, das die Qualität der Studien- und Berufsorientierung nachweist. Nachdem ein umfangreicher Kriterienkatalog durch Malte von Hörsten bearbeitet und eingereicht wurde, überprüfte eine vierköpfige Jury in einem Audit vor Ort, wie und in welcher Form Berufs- und Studienorientierung am MGB durchgeführt und begleitet wird. In Gesprächen mit den verantwortlichen Kolleginnen und Kollegen, der Schulleitung und Schülerinnen und Schülern gewann die Jury den Eindruck, dass das Gesamtkonzept der Beruflichen Orientierung des Siegels würdig erscheint.

In der Begründung der Jury wurde dieser Eindruck verdeutlicht. So ermögliche das „Melanchthon-Gymnasium Bretten den Schüler:innen seit vielen Jahren eine vielfältige und altersangemessene Berufs- und Studienorientierung.“ Dazu habe die Schule ein klares Konzept entwickelt, das die Einbindung aller am Schulleben Beteiligten sowie mehrere praktische Einblicke in unterschiedliche Berufe und Unternehmen vorsehe.

Die Schüler:innen profitierten von einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des BO-Konzepts und würden durch die Orientierungsangebote der Schule angeregt, sich eigenständig mit ihrem Berufswahlprozess zu beschäftigen und diesen zu reflektieren. Trotz zum Teil erheblicher Zusatzbelastungen im Schulalltag auf Grund der Corona-Pandemie habe die Schule Alternativen für ausgefallene Berufsorientierungsmaßnahmen entwickelt und neue Projekte (z.B. Schülerfirma) umgesetzt. Die Berufs- und Studienorientierung werde mit sehr großem Engagement und persönlichem Einsatz der verantwortlichen Lehrkräfte betrieben und dabei von der Schulleitung unterstützt.

Bericht über den Besuch der Klasse 8b im Rathaus

Wir, die Klasse 8b, hatten am Mittwoch, den 13. Juli die Möglichkeit, im Rahmen des Gemeinschaftsunterrichts das Brettener Rathaus zu besichtigen. Nach unserer Ankunft wurden wir von Frau Vogler, die in der Abteilung für Städtepartnerschaften tätig ist, begrüßt. Sie begleitete uns während unseres ganzen Besuches. Nach einem Gruppenfoto haben wir im großen Sitzungssaal Herrn Oberbürgermeister Martin Wolff getroffen. Er berichtete anfangs über das Gemeindeleben und stand uns anschließend noch für Fragen, welche wir alle zuvor vorbereitet hatten, zur Verfügung. Herr Wolf nahm sich viel Zeit für uns und erzählte uns von den finanziellen Aufwendungen für öffentliche Belange. Hierbei sprach er auch den Umbau des Bronnerbaus an, für welchen 14 Millionen Euro eingeplant waren. Darüber hinaus berichtete er über in der Zukunft anstehende Projekte. Hierbei waren vor allem die aktuellen Baustellen ein großes Thema. Momentan sei die Baustelle in der Sporgasse ein großes Bauprojekt. Hierzu wurde der auf der Baufläche ehemals vorhandene Parkplatz aufgelöst und ein Teil der Straße gesperrt, um Platz für Arztpraxen und Bürowohnungen zu schaffen. Außerdem soll das neue Gebäude über eine Tiefgarage und eine Art bepflanzte Dachterrasse verfügen, welche über den daran angrenzenden Stadtpark zugänglich sein soll. In der nächsten Zeit sollen aber auch andere Teile von der Stadt Bretten modernisiert werden. Beispielsweise soll die Weißhoferstraße wohnlicher gestaltet werden. Diese und weitere Maßnahmen arbeiten auch auf die Gartenschau hin, welche 2031 von Bretten ausgerichtet werden soll. Nach dieser ausführlichen Einführung hatten wir dann die Möglichkeit, unsere vorbereiteten Fragen zu stellen.

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Aktion der SMV - Unterstützung des Brettener Tafelladens

Auch dieses Jahr konnte das Melanchthon-Gymnasium wieder erfolgreich eine Sammelaktion für den Brettener Tafelladen organisieren. Insgesamt kamen 25 Kisten randvoll mit unverderblichen Lebensmitteln und Drogerieartikeln zusammen. Somit leistet die Aktion einen wertvollen Beitrag für die Grundversorgung vieler Menschen, die mehr denn je auf die Unterstützung dieser Einrichtung angewiesen sind. Gerade in diesen schwierigen Zeiten benötigen die Tafelläden, auch aufgrund der hohen Zahl an Geflüchteten aus der Ukraine, jede nur erdenkliche Hilfe.

Die Sammelaktion am MGB ist fester Bestandteil der SMV-Arbeit (SchülerMitVerantwortung) und leistet schon seit vielen Jahren einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft. Herzlichen Dank an alle, die diese Aktion unterstützt haben!

Rappen für den Frieden

„Frieden, das wünsche ich mir….“  – MGB-Friedensrap-Trio belegt 3. Platz des Ulli-Thiel-Friedenspreises und steht vor Auftritt bei „Das Fest“ in Karlsruhe

Ulli Thiel (1943-2014) war mehrere Jahrzehnte lang in der Friedensbewegung aktiv. Er schuf das Motto „Frieden schaffen - ohne Waffen“ und lebte und engagierte sich sein gesamtes Leben gegen Krieg und Gewalt, auch und besonders in seiner Funktion als Lehrer. Für ihn galt, dass nur Gewaltfreiheit zu einer friedlichen Welt führen kann. In Gedenken an Ulli Thiel und aufgrund der Tatsache, dass Friedensbildung in den Schulen in Baden-Württemberg immer mehr an Bedeutung gewinnt, wird seit dem Schuljahr 2019/20 der Ulli-Thiel-Friedenspreis schulartenübergreifend verliehen.

Unter 28 Einsendungen belegte der Friedensrap* des Melanchthon-Gymnasiums einen hervorragenden 3. Platz und erhielt neben einer Urkunde und sehr viel positivem Feedback auch ein Preisgeld. Als Anerkennung für ihre Beiträge zu diesem tollen Erfolg dürfen die beiden Schüler einen Teil dieses Geldes behalten; der andere Teil wird an die Happy-Kids-Grundschule der Kinder- und Jugendhilfe Ruanda und an die Ukrainehilfe der SOS-Kinderdörfer gespendet, um die Kinder und Jugendlichen in den im Song erwähnten Kriegsregionen zu unterstützen.

Am kommenden Sonntag, dem 24.Juli, steht für die MGB-Rapper ein weiteres großes Ereignis an: Bei einem Auftritt bei „Das Fest“ im Rahmen der Aktion „Bitte was!? - Kontern gegen Fake und Hass“ bekommt das Trio die Möglichkeit, noch mehr Menschen für den Song und seine Message zu begeistern.

https://www.melanchthon-gymnasium-bretten.de/79-uncategorised/1257-mgb-rappt-fuer-frieden

Romeo und Julia

Die beiden Aufführungen der Theater AG im Gugg-e-mol sind ausverkauft. Wir danken für das rege Interesse an unseren Szenen aus Shakespeares Romeo und Julia!

Konzert des Sinfonieorchesters Bretten am MGB

Am Freitag, den 22. 7. 2022 laden die Streicher die Sinfonieorchesters Bretten ein zu einem sommerlichen Konzert mit Musik von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Eduard Grieg und Joseph Aloys Schmittbaur. Nach langer, krisenbedingter Pause kann das Orchester nun endlich wieder seine Proben aufnehmen. Es präsentiert sich zum ersten Mal in der fast zwanzigjährigen Geschichte des Orchesters mit einem reinen Streicherprogramm. Solistinnen des Bach-Konzertes für zwei Violinen und Orchester sind die beiden jungen Ausnahmetalente Amanda Baier und Marie Scheffel. Dirigentin der "Zwei elegischen Melodien" von Edvard Grieg ist die letztjährige Abiturientin Mona Kempf, die inzwischen ein Musikstudium aufgenommen hat. Die Leitung des Konzertes hat Kirstin Kares, Robert Gervasi übernimmt in bewährter Weise das Konzertmeisteramt.

Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr in der Stiftskirche Bretten. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Abitur 2022: Feierliche Zeugnis- und Preisverleihung

Dieses Jahr war so manches anders beim Abitur: Ein neues Oberstufensystem mit neuer Prüfungsordnung forderte alle Beteiligte mit drei schriftlichen Leistungsfächern und zwei mündlichen Prüfungen in zwei Basisfächern unter auswärtigem Prüfungsvorsitz. Aber der Abiturjahrgang hat diese Herausforderungen bravourös gemeistert. 57 Prüflinge haben das Abitur 2022 am MGB bestanden. Bei einem Landesdurchschnitt von 2,3 erreichte dieser Jahrgang einen Durchschnitt von 2,2. Der beste Abiturschnitt mit 1,1 wurde einmal erreicht, bei 20 Schüler*innen steht in ihrem Abiturschnitt eine eins vor dem Komma. 

Schulleiterin Elke Bender konnte im Rückblick sogar der Coronapandemie etwas Positives abringen: Sie verwies darauf, dass die Abiturientinnen und Abiturienten die kurzfristige Anpassungsfähigkeit auf Veränderungen des Umfelds und das Aushalten der Einschränkung eigener persönlicher Lebensrechte und -umstände gelernt hätten. Dabei bezog sie sich auf Bundespräsident Steinmeyer, der von einer Epochenwende gesprochen habe. Unser aller Lebensweise sei bedroht durch Corona und nun auch noch durch die politischen und wirtschaftlichen Sorgen und Abhängigkeiten. Es sei wahrlich keine einfache Welt, in die der Jahrgang entlassen werde. Sie wünschte allen, die Kombination von Talent und Kämpfertum, von Belastbarkeit und Durchhaltevermögen, von Charakterstärke und festen Wertvorstellungen, von Fokussiertsein und Lockerheit gleichermaßen möge sie weiter auf ihrem Weg begleiten und ihnen ermöglichen, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen.

Am Tag nach der Zeugnisverleihung fand der Abiball im Grüner statt, wo der Jahrgang mit Recht gefeiert wurde und sich auch selbst feiern konnte. 

Acht Abiturientinnen und Abiturienten mit einem Notendurchschnitt von 1,0 bis 1,5 (Anina Pfeffer, Anastasia Thomas, Sophia Fischer, Jannis Berger, Carina Hartmann, Marius Rapp, Tim Spiegel, Sophia Wieder) erhielten für ihre hervorragenden Leistungen einen Preis und ein Online Stipendium der Firma e-fellows.net. Die beste Gesamtleistung mit 1,1 erbrachte Sophia Wieder, die mit dem Preis „Bestes Abitur“, gestiftet von Herrn Dr. Aktas, ausgezeichnet wurde. 

Weitere Preise der Institutionen für hervorragende Leistungen in den einzelnen Fachbereichen wurden wie folgt vergeben:

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Mathematik ohne Grenzen

Nachdem der schulinterne Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen - Junior“ im letzten Schuljahr der Pandemie zum Opfer fiel, konnte er in diesem Schuljahr wieder stattfinden. Alle fünften und sechsten Klassen nahmen an diesem Wettbewerb teil, bei dem jede Klasse in 45 Minuten neun phantasievolle mathematische Knobelaufgaben in Teamarbeit lösen musste. Eine der Aufgaben war dabei auf Englisch und Französisch gestellt und musste auch in einer dieser Sprachen gelöst und beantwortet werden. 

Nach Durchsicht der vielen kreativen Lösungen standen die diesjährigen Wettbewerbsgewinner fest: Bei den fünften Klassen belegte die Klasse 5c den ersten Platz, bei den sechsten Klassen setzte sich die Klasse 6b durch. Beide Siegerklassen erhielten jeweils ein Preisgeld von 100€ für die Klassenkasse, das vom Förderverein des Melanchthon-Gymnasiums gestiftet wurde, bei dem wir uns ganz herzlich bedanken möchten. 

 

 

Musikpreis der Werner-Stober-Stiftung an Jakob Hoek (J1)

Den Satzungsbestimmungen der Werner-Stober-Stiftung zufolge werden für den Musikpreis neben sehr guten Noten im Fach Musik auch „besondere Leistungen“ verlangt. Dazu zählen neben dem Engagement für das Musikleben der Schule auch „soziale Kompetenzen wie Hilfsbereitschaft, Kontaktfreudigkeit und  Verantwortungsbewusstsein.“ All diese Voraussetzungen erfüllt der diesjährige Kandidat Jakob Hoek (J1) in besonderem Maß. 

Jakob ist ein versierter Schlagzeuger, der in vielen Stilrichtungen zu Hause ist und souverän über spieltechnische Fähigkeiten sowohl auf dem drumset als auch auf verschiedenen  Mallet- und Percussion-Instrumenten verfügt. Dabei stellt er sich stets in den Dienst des Ensembles, das er ebenso sicher wie sensibel führt. Seine pädagogischen Fähigkeiten konnte er in vielen Big Band-Proben unter Beweis stellen, in denen er mit Mitschülerinnen und Mitschülern Percussion-Stimmen geübt hat. Dabei spielt er sich nicht in den Vordergrund, sondern achtet im Gegenteil darauf, dass auch sein jüngerer Kollege zur Geltung kommt, dem er anspruchsvolle Stücke überlässt. Mit seinem freundlichen und offenen Wesen sorgt er stets für eine gute Stimmung in der MGB Big Band. Wir Musiklehrer bedanken uns für Jakobs außergewöhnliches Engagement und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg bei seinen vielfältigen Aktivitäten!

Zum ersten Mal seit zwei Jahren konnte die Preisverleihung wieder im Rahmen eines Konzerts stattfinden. Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Werner-Stober-Stiftung, Sibylle Voll, und Kajo Lejeune vom Regierungspräsidium Karlsruhe überreichten den mit 500 Euro dotierten Preis in der Kleinen Kirche Karlsruhe am 20. Juni 2022. Jakobs Konzertbeitrag bestand in einer sehr klangvollen und nuancenreichen Komposition für Vibraphon mit dem Titel „Escape from Rio“ von Eckhard Kopetzki. 

Schullogo

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern liebe Kolleginnen und Kollegen, 

unsere Schule hat nun endlich ein Schullogo! 

Im vergangenen Schuljahr 2020/21 wurde an unserer Schule ein Wettbewerb zur Gestaltung eines Schullogos initiiert. Ziel war es, ein Logo zu entwickeln, das moderne Ansprüche erfüllt, eine einprägsame Form zeigt und den Charakter unserer Schule repräsentiert. 

Der Wettbewerb stieß bei den Schülerinnen und Schülern auf großes Interesse. Zahlreiche gute Ideen wurden für die Schulgemeinschaft eingebracht. Der Förderverein ermöglichte einen Workshop, in welchem die Schülerinnen und Schüler sich unter professioneller Leitung der Grafikdesignerin Susy Schafheutle aus Karlsruhe mit der Thematik auseinandersetzen konnten. Aus der Vielzahl von Logo-Entwürfen wurde gezielt eine Vorauswahl getroffen und gemeinsam an der Weiterentwicklung gearbeitet. Die Grafikdesignerin überarbeitete die Entwürfe und lotete Gestaltungs- und konkrete Einsatzmöglichkeiten aus. Mehrere Gremien diskutierten innerhalb des Entwicklungsprozesses stets die Zwischenergebnisse. So waren bei der Auswahl unseres Schullogos Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte beteiligt. Im Rahmen einer Vernissage bestand die Möglichkeit, die Logo-Entwürfe zu sehen. Den Teilnehmern wurde eine kleine Anerkennung überreicht, die vom Förderverein gesponsert wurde. 

Die Gewinnerin des Schullogo-Wettbewerbs heißt Moana McKeverne. Die Schülerin der achten Klasse überzeugte mit ihrem Logo-Entwurf. Dieser besteht aus einer zerschnittenen Musiknote, einem Notenkopf, dessen Scherenschnitt den Buchstaben „M“ ergibt. Der Entwurf lässt zahlreiche Assoziationen und Interpretationen zu: Die originelle Form greift nicht nur die Initiale von Melanchthon und dem Musikprofil auf, sondern repräsentiert auch die Schulgemeinschaft an sich. Die Kreisform spiegelt beispielsweise im Sinne einer „Corporate Identity“ den Zusammenhalt der Schule bis hin zu Klassenkonstellationen wider. Durch die spezielle Zusammensetzung können neben dem Musikprofil auch weitere Fächer mit dem Logo in Verbindung gebracht werden. Gleichsam wie in einer Performance fügen sich die Elemente zusammen. Es gibt einige Logo-Varianten. Dabei kann etwa anlassbezogen dem reinen grafischen Zeichen der Schriftzug bzw. die Wortmarke beigegeben werden. Das Schullogo wird so beispielsweise entsprechend auf Flyern, Konzertplakaten, Briefbögen, der Homepage oder auf Abi-T-shirts zu sehen sein. (Kev)

Theater AG zeigt Szenen aus Shakespeares Romeo und Julia

Nach der coronabedingten Abstinenz seit 2019 wagt die Theater AG einen Neustart. Mit komplett neuem Ensemble aus den Klassen 8-10 und einem Klassiker der Weltliteratur. Wir wollen das Publikum durch unsere ganz eigene Sicht auf die Geschehnisse in Verona überraschen. Wer sich auf dieses Wagnis einlassen möchte, möge sich einen dieser beiden Termine freihalten: Montag, 25. Juli und Dienstag, 26. Juli, jeweils um 20 Uhr.

Durch den Umbau des Schulhauses konnte die AG nicht wie gewohnt in der Aula proben und fand dankenswerterweise Unterschlupf im Gugg-e-mol Kellertheater, wo auch die Aufführungen stattfinden werden. Da die Corona-Bestimmungen immer noch nur 50 Personen im Theater gestatten, ist eine Reservierung empfehlenswert. Da wir wiederum auch das Gugg-e-mol unterstützen möchten, bitten wir um ein Eintrittsgeld von 5 Euro pro Karte, unabhängig vom Alter.

Reservierungen bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter Angabe des Namens und des gewünschten Termins. Wir freuen uns auf Sie und Euch!

Schulkonzert der Streicherensembles

Diese Woche fanden am Melanchthon-Gymnasium an zwei Tagen die Schulkonzerte statt. Nach 841 Tagen konnten die Streicherensembles ihr Publikum endlich wieder in der Aula begrüßen und dieses nahm das Angebot dankend an. 

Die Streicherklasse 5 mit ihrem Leiter Andreas Sekulla startet den Abend mit dem Open String Samba. Sehr sympathisch wirkt, dass die Kinder selbst moderieren und auch in diesem Bereich  Verantwortung übernehmen. Sie stellen zum Beispiel ihre Mitmusiker vor, zeigen so dem Publikum die unterschiedlichem Instrumente und bieten sozusagen eine kleine Musikstunde im Vorübergehen. Sie müssen auf keinen Fall „Angst vor Dracula“ bzw. dem Publikum haben, das aufmerksam zuhört und Riesenapplaus für die Aufführenden spendet. Das Heben des Bogens am Ende der Stücke ist ein deutliches Zeichen des Triumphes. Die Setzlinge haben diese Herausforderung mit Bravour gemeistert. 

Dann geht es mit der Streicherklasse 6 weiter im Programm. Die vielen jüngeren Geschwister im Publikum haben sicherlich jetzt schon Appetit bekommen auf das am MGB seit Langem etablierte Konzept. Und die 5er lauschen den Älteren, denen sie im nächsten Jahr nacheifern wollen. Kirstin Kares führt ihr kleines, aber feines Ensemble durch das wie gewohnt anspruchsvolle Programm. Bereits nach den ersten Takten hört man, welch guten Ton das Ensemble schon zu erzeugen fähig ist. „Simon Tov“, ein Volkslied aus Israel, erklingt melancholisch und doch schwungvoll. Der „Goblin Walk“ von Baker Monday dauert im Original eigentlich 30 Minuten, die Version der Streicherklasse nur 4 Minuten, eigentlich schade. Man mag an diesem Abend aus den Ensembles eigentlich niemanden herausheben, aber Marie Scheffel an der Violine spielt auf einem außergewöhnlichen Niveau. Ihr Spiel nicht nur technisch beeindruckend mit den Oktavpassagen und dem schmeichelnden Vibrato, sondern musikalisch berührend. Für Kirstin Kares grenzt es fast an ein Wunder, was das Ensemble nach zwei Lockdowns und den damit verbundenen problematischen Online-Proben leistet. Sie lobt die Sechser als eine der besten Streicherklassen überhaupt. Welch ein schönes Kompliment. Das empfinden auch die Zuschauer so und spenden langanhaltenden Applaus.

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Kunst-Workshop „Museum in der Box“ der Städtischen Galerie Karlsruhe

Am Mittwoch, den 11. Mai bekamen die beiden Basiskurse der J2 die Möglichkeit, sich bei einem Workshop kreativ auszuleben. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde wurde der Raum in eine kleine Galerie umgewandelt, in welcher die Schülerinnen und Schüler anschließend Kunstwerke des Künstlers Sigmar Polke betrachten konnten. Danach sollten sich die Schüler über das, was sie gesehen hatten Gedanken machen, wobei auffiel, dass einige Kunstwerke aus einfachsten Mitteln geschaffen wurden, welche wir täglich sehen oder sogar benutzen. Somit kam es nach der kleinen Galerie zum praktischen Teil des Events, bei welchem die Schüler ebenso Alltagsgegenstände zu Kunstwerken wandeln konnten. Mit Hilfe der Siebdruck-Technik wurden Bettlaken, Blätter und – das Highlight – auch Taschen bedruckt, welche die Teilnehmer nach dem Tag auch mit nach Hause nehmen durften. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich also an diesem Vormittag kreativ ausleben und mit so guten Resultaten hatten die meisten auch zu Beginn nicht gerechnet. Somit war dies ein spannender und gelungener Workshop, welcher wohl den meisten in guter Erinnerung an das Fach BK bleiben wird. Text: Jannis Berger Fotos: McKeverne

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Die Odyssee … … nach Heidelberg?

„Liebe Eltern der Klassen 10cd, für die Schülerinnen und Schüler der Klassen, die nicht am Sozialpraktikum „Compassion“ teilnehmen, haben wir einen Tagesausflug nach Heidelberg geplant.“ – Geplant schon, verlaufen ist es aber ganz anders!

Am 04. Mai 2022 fuhren wir, also die restliche 10c und d, mit unseren Lehrer*innen Natalia Lakmann, Mirco Heinrich und Julia Hartmann auf einen Ausflug nach Heidelberg. Treffpunkt war um 9 Uhr am Bahnhof in Bretten, doch natürlich waren wir (fast) alle überpünktlich. Allerdings stellte Frau Hartmann kurz vor der geplanten Abfahrt fest, dass unsere Bahn ausfiel. Schnell begaben wir uns auf die Suche nach einer Alternative:

Plan 1: Wir könnten über Karlsruhe nach Bruchsal und von dort aus nach Heidelberg fahren. Das bräuchte zwar ganze 1 ½ Stunden, aber egal. Plötzlich bemerkte Frau Hartmann: „Mist, unser Zug zurück fällt auch aus!“ Damit war Heidelberg gelaufen. 

Plan 2: „Habt ihr ein Problem damit, wenn wir stattdessen nach Mannheim fahren?“ Das war der Vorschlag, den die Lehrer*innen daraufhin präsentierten. Natürlich waren wir einverstanden. Mist – diese Bahn fiel auch aus! Was ist denn heute bitte los?! 

Plan 3: Aus Heidelberg wurde Karlsruhe. Wieso eigentlich nicht? Weil der Zug, in dem wir saßen, erstens 10 min Verspätung hatte und zweitens, als er endlich ankam, nicht losfuhr! Geschlagene 20 min saßen wir da drin, bis …

Plan 4: … wir am gegenüberliegenden Gleis einen Sprinter nach Karlsruhe entdeckten. Ohne durchzuzählen hetzten wir in diese Bahn und hofften einfach, alle wären da.

Plan 5: Haha, wird nicht benötigt!!! Wir kamen tatsächlich in Karlsruhe an. 

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Endlich! Ein erlösender Abend am MGB

Am Montag und Mittwoch war es den Familien, Fans und Musikliebenden endlich wieder vergönnt, Ensembles des MGB auf der Bühne zu erleben. Die Kunst lag dabei nicht nur darin, ein abendfüllendes Programm - trotz aller Hindernisse in Pandemiezeiten - zu erarbeiten, sondern die große Tradition an unserem Musikgymnasium weiterzuführen und wiederzubeleben. Die große Sehnsucht nach der Bühne, nach dem gemeinsamen Musizieren, nach dem Applaus des begeisterten Publikums, sie war allen Aufführenden anzumerken. Motiviert bis in die Haar- und Fingerspitzen waren alle sehr konzentriert, voller Adrenalin und Spielfreude. Möglicherweise erscheint Außenstehenden das Motto des Abends „Heal the World“ etwas vermessen, aber wenn die Welt so voller Liebe wäre wie an diesem Abend die Aula des MGB, gäbe es sicher weniger Leid und die Welt wäre tatsächlich ein besserer Ort. 

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Vive l’échange! Vive l'amitié franco-allemande!

In einem Festakt wurden an diesem Wochenende sowohl die Vergangenheit, die Gegenwart als auch die Zukunft gefeiert. 50 Jahre Schüleraustausch zwischen dem Collège Saint-Exupéry in Bellegarde und dem Melanchthon-Gymnasium Bretten sind das Ergebnis großer Anstrengungen, enormen Engagements und freundschaftlicher Zuwendung. Das Besondere an dem Austausch der beiden Schulen ist, dass sie der Städtepartnerschaft zwischen Bellegarde und Bretten vorausging. Ralf Hannich, Präsident des Rotary-Clubs Bruchsal Bretten, erzählte von den Anfängen der Freundschaft im Jahr 1971, als die beiden Clubs sich zu einer Rotary-Olympiade trafen und die Idee einer Schulpartnerschaft entstand. Der damals auf französischer Seite verantwortliche Lehrer, Camille Ménéghini, zeigte sich überzeugt, dass der Jugendaustausch ein Weg war und ist, Europa aufzubauen. Bürgermeister Martin Wolff sprach die historische Versöhnung der ehemaligen Erzfeinde an und betonte: „Europa beginnt im Herzen.“ Hubert Monteil, Schulleiter am Collège, sieht in dem Austausch ein klares Signal gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit und Christophe Mayet, 2. Bürgermeister Bellegardes, sprach alle Schülerinnen und Schüler gar mit Namen an und rief ihnen zu: „Seid mutig! Seid die Akteure eures eigenen Schicksals!“ Alle Rednerinnen und Redner betonten vor allem ihre Dankbarkeit. Honoratioren beider Städte, Pädagogen, Eltern und Jugendliche bauten ein Fundament, auf dem auch in Zukunft der europäische Gedanke weiter Bestand habe. Damit verbunden ist vor allem aber auch die Ermunterung der Jugend, sich weiterhin mutig auf andere Menschen zuzubewegen und sich auf das Abenteuer der anderen Sprache und Kultur einzulassen.

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Probelandheim der Musical Kids und Jazz Youngsters

Vom 30. März bis zum 1. April 2022 fuhren wir, die Musical Kids und Jazz Youngsters, nach Lauchheim auf die Kapfenburg, um dort für unsere Auftritte im Mai zu proben und miteinander Spaß zu haben. Am 30. März um 7:30 Uhr ging es mit einer zweieinhalbstündigen Fahrt mit einem gemieteten Reisebus los. Bei der Ankunft auf Schloss Kapfenburg waren wir erschöpft, aber glücklich endlich da zu sein. Wir bezogen unsere Zimmer und weihten unsere Probenräume, die wir für die drei Tage ganz alleine benutzen durften, ein. Nach einem leckeren Abendessen konnten wir noch ein bisschen unsere Freizeit genießen, bevor um 22:00 Uhr Bettruhe angesagt war.

Der nächste Tag begann schon um 7:00 Uhr. Um acht Uhr gab es Frühstück . Danach probten wir den Vormittag über sehr konzentriert und hatten uns unser Mittagessen redlich verdient. Am Nachmittag hieß es dann wieder: Proben. Zum Glück hatten wir zwischendurch auch Pausen, in denen wir entweder mit den anderen spielten oder auf unseren Zimmern entspannten. Das Abendessen durfte natürlich auch nicht fehlen und zum Abschluss des Tages tanzten, sangen und spielten wir der jeweils anderen AG das Gelernte vor und konnten danach noch in Form eines „bunten Abends“ miteinander Zeit verbringen. Nach diesem ereignisreichen Tag waren wir müde und froh, dass jetzt Schlafenszeit angesagt war.

Am nächsten Morgen, dem ersten April, konnten wir uns nicht nur an den zahlreichen gelungenen Aprilscherzen freuen, sondern auch an den dicken und vielen Schneeflocken, die vom Himmel fielen. Nach dem Frühstück konnten wir „leider“ nur noch kurz proben, bevor wir unsere Koffer, Taschen und Instrumente wieder im Bus verstauen mussten um wenig später die Heimreise anzutreten.

Es war ein tolles Probelandheim, das viel zu schnell wieder vorbeiging. Ein großes Dankeschön an die Mitarbeiter/innen der Kapfenburg für die tolle Verpflegung, sowie unseren Lehrern Herr Singler, Frau Reimer und Frau Wamsler für die viele Geduld mit uns bei den Proben. Es hat Spaß gemacht! (Johann Wieder, Klasse 7a)

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    Der Chor des Melanchthon-Gymnasiums Bretten

    Leitung: Ursula Benzing

    Das Chorsingen hat am MGB eine lange Tradition - schon seit mehreren Jahrzehnten existiert ein Schulchor, der das Brettener Konzertleben regelmäßig mit seinen Auftritten bereichert. Dabei fühlt sich das Ensemble in allen Stilrichtungen zuhause: klassische und geistliche Werke kommen ebenso auf die Bühne wie fetzige Pop-, Rock- oder Musical-Programme. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 schenken dem Chor ihre Stimmen und proben jeden Mittwoch mit Hingabe und Leidenschaft.

    Ein Höhepunkt bildet dabei auch das jährliche Probelandheim in der Musikakademie Weikersheim. In ihrer mittlerweile fast 20-jährigen Tradition haben diese Probentage mit ihren Abläufen und Ritualen rund um das geschichtsträchtige Schloss Weikersheim Kultstatus erlangt...

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  • Musical-Kids

    Musical Kids - Chor der Klassen 5 - 7

    Leitung: Ursula Benzing

    Immer montags nach der 6. Stunde heißt es in der Aula: Bühne frei für die Musical-Kids! Singen, sprechen, Theater spielen, tanzen und lachen - alle kommen hier auf ihre Kosten und gehen nach der Probe beschwingt nach Hause.

    Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-7 bringen ihre besonderen Talente ein und im Laufe des Schuljahres wird ein Musical draus.

    Lust auf gute Laune und Musik? Dann bist du bei den MGB Musical-Kids genau richtig!