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Erster Preis des 24. Melanchthon-Schülerpreises für Lea Marie Hoek

Ein erster Preis des 24. Melanchthon-Schülerpreises wurde unserer Abiturientin des Jahrgangs 2021, Lea Marie Hoek, verliehen. Sie teilt sich die Ehre sowie das Preisgeld von insgesamt 750€ mit Alicia Notter (Berufliche Schulen Bretten). Ausschlaggebend für den Erfolg waren neben einem herausragenden Schulabschluss vor allem auch soziales Engagement und Kenntnisse zum Reformator und Universalgelehrten, der in Bretten geboren wurde.

Matthias Thies vom Amt Schule und Bildung des Regierungspräsidiums Karlsruhe fungierte als Juryvorsitzender. Das Preisgeld für den Melanchthon-Schülerpreis 2021 stiftete der Lions Club Bretten-Stromberg. Bei der Preisverleihung würdigte Matthias Thies alle Wettbewerbsteilnehmerinnen einzeln und ausführlich. Er betonte, wie schwer der Jury die Entscheidung gefallen war, weshalb letztlich der erste Preis auch doppelt besetzt wurde. Auch unsere Schülerin Kristina Beck war eine starke und faire Mitbewerberin, die ihrer Mitschülerin Lea den ersten Preis absolut gönnte. Mit der Empfehlung für den Wettbewerb hatte das MGB beiden Schülerinnen höchste Anerkennung für ihr Wirken an der Schule ausgesprochen und ihnen ihr Heranreifen zu Ausnahmepersönlichkeiten bestätigt.

Foto: Kristina Beck (3. von links), Lea Hoek (4. von links)

Interview mit unserer neuen Stellvertretenden Direktorin

Drei Schülerinnen der Klasse 10d hatten das Vergnügen, mit Susanne Christ ein ausführliches Interview zu führen. Wir bedanken uns bei unserer Stellvertretenden Direktorin für die Bereitschaft und die Zeit, die sich hierfür genommen hat. Natürlich geht auch ein herzliches Dankeschön an die Interviewerinnen! Wer Susanne Christ näher kennen lernen möchte und neugierig ist, möge hier das vollständige Interview lesen. 

 Interview

Erfolgreich bewerben

Unsere beiden Kooperationspartner, die Sparkasse Kraichgau und die Volksbank Bruchsal-Bretten, waren am 28. September 2021 zu Gast bei uns am MGB. "Erfolgreich bewerben“ war das Thema. Alle Schüler*innen der 9ten Klassen können nun mit diesem neu erworbenen Wissen beginnen, ihre Bewerbungsmappen für ihr BOGY im April 2022 zu erarbeiten.

Vielen Dank!

Willkommen, liebe Setzlinge des Jahrgangs 2021!

Die Einschulungsfeier für die neuen Mitglieder der Schulgemeinschaft am MGB fand letzte Woche in der Stadtparkhalle statt. 

Schulleiterin Elke Bender wies in ihrer Begrüßungsrede die Kinder auf ihre individuelle Vielfalt hin und tat dies mit Hilfe eines Vergleichs. Sonnenhüte gehören in die Familie der Korbblütler, sind aber individuell sehr verschieden und schön auf ihre ganz eigene Art. Gemeinsam mit den Neuankömmlingen reflektierte Bender, was eine Pflanze alles braucht, um groß zu werden und was die Pflanze selbst dafür tun muss. Dann zogen sie den Vergleich zu ihrer eigenen Situation. Was muss man als Schüler*in tun, damit es mit dem Lernen an der weiterführenden Schule gut klappt? Sie gaben unter anderem zu bedenken, dass es wichtig sei, das Gespräch zu suchen, ganz im Sinne Melanchthons. 

Sieben Musical-Kids der Klasse 7a trugen unter der Leitung von Musiklehrerin Jasmin Reimer das  bekannte Lied "I like the Flowers" vor und hießen so alle Setzlinge musikalisch herzlich willkommen. Sie ließen den ganzen Saal aufstehen und regten zum Mitmachen an. Dies bereitete allen im Saal sichtlich Spaß. Ganz souverän repräsentierten diese sieben Kinder den ganzen Chor, was auch aufgrund der professionellen Tontechnik gelang.

Annika Treffinger und Sükrü Altan begrüßten an Stelle der noch nicht gewählten Schülersprecher die Kinder. Die SMV und Schülerpaten brachten sich ebenfalls mit Statements über Ihre Schule ins Programm ein. Rebecca Hoek begrüßte die 5er und ihre Eltern als Elternbeiratsvorsitzende und auch im Namen des Fördervereins. 

Nachdem die Kinder von Ihren Klassenlehrerinnen in ihre Klassen aufgerufen worden waren, zogen die einzelnen Klassen, begleitet von ihren Schülerpaten (allesamt Streitschlichter aus der 10. Klasse), in ihr jeweiliges Klassenzimmer am MGB ein. In der Zwischenzeit stellte sich das Schulleitungsteam den Eltern vor und es war Gelegenheit gegeben, Fragen zu stellen, was die Eltern gerne in Anspruch nahmen.

Insgesamt war die Stimmung gelöst, auch wenn die Kinder natürlich sehr gespannt auf ihre neue Klasse und die Klassenlehrerinnen waren, die sicherlich gewährleisten, dass sich die Neuen am MGB sehr wohl fühlen werden.

Mia Fuchs für Junioren-WM im Sportschießen in Lima nominiert

Mia Fuchs aus der Jahrgangsstufe 2 nimmt vom 27. September bis zum 10. Oktober an der Juniorenweltmeisterschaft im Sportschießen in Peru teil. 

Mia hat bereits bei der Deutschen Meisterschaft 2x Gold und 1x Silber mit der Pistole geholt und war für die EM qualifiziert. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Junioren im Frühjahr aber auf die Europameisterschaft in Osijek, Kroatien verzichten. Nun geht es sogar nach Südamerika und die ganze Schulgemeinde drückt unserer Spitzensportlerin sicherlich die Daumen, wenn es dort um die Medaillen geht. Bei ihrer Rückkehr werden wir versuchen, einen Interviewtermin mit Mia zu organisieren, um sie nach ihren Eindrücken und Erlebnissen zu befragen. Man darf gespannt sein, was sie zu berichten weiß. 

Willkommenstag für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1

Der Willkommenstag, der in diesem Jahr zum ersten Mal angeboten wurde, fand im Rahmen von vier Modulen statt, die hier kurz vorgestellt werden sollen. 

In der Tutorenstunde kamen die Kurse zusammen, um sich näher kennenzulernen und einen Rückblick auf die erste Woche und die ersten Erfahrungen in der Kursstufe zu wagen. Unter anderem ging es um das Zeitmanagement, denn in Anbetracht der Herausforderungen ist die Selbstorganisation sicherlich eine entscheidende Kompetenz, da vermehrt Nachmittagsunterricht stattfindet. Teilweise sind die Schülerinnen und Schüler bis 16.40 Uhr gefordert. Um sich in der neuen Gruppe besser kennenzulernen, stellten sich die Mitglieder zum Beispiel in einer Tutorengruppe selbst vor, dachten über sich selbst und ihren Charakter nach, um anschließend kreative Texte über sich selbst zu verfassen und sich in diesen mit den eigenen Stärken und vielleicht auch Schwächen bewusst auseinanderzusetzen.

Uwe Dannenmaier und Mirco Heinrich setzten in ihrem Übungszirkel „Kräftigung und Entspannung“ den ganzheitlichen Ansatz auf sehr praktische und körperorientierte Weise um. Die Vorbereitung auf die Herausforderungen, die das Kurssystem für die jungen Menschen bereithält, war erklärtes Ziel des von ihnen erstellten Übungszirkels. Die beiden erfahrenen Sportlehrer stellten stets einsetzbare Übungen vor, aus denen die Schülerinnen und Schüler sich nun die individuell passenden aussuchen können. Unabhängig von Fitnessstudios und Verein zu Hause den Kopf freizubekommen und die Lernpausen gezielt zu nutzen, das kann gelingen, indem man unterschiedliche Muskelgruppen stärkt und dadurch Haltungsschäden vermeidet. Langes Sitzen führt oft zu Verspannungen, die durch zahlreiche Übungen gelöst werden können. Auch in der Mittagspause sollen die Schülerinnen und Schüler bald an der Schule einen Ort finden können, an dem sie Platz und verschiedene Möglichkeiten haben, sich zu entspannen. Zu Beginn stand ein leichtes Aufwärmprogramm gefolgt von Planks, Cat Cow und anderen Übungen. Im weiteren Verlauf konnte die Progressive Muskelentspannung zwar nur kurz ausgetestet werden, aber als Einstieg war die Übung durchaus eindrücklich. Nun können die Schüler*innen eigenständig ihren Weg zur Entspannung ausloten. 

Alexander Droß stellte in seinem Modul klar, dass Stress im Grunde auch einen Kontrollverlust bedeutet. Um die Kontrolle über das eigene Tun zurückzugewinnen, können die J1er die von ihm thematisierten Strategien einsetzen. Vor allem beim Lernen sind diese Mechanismen bedeutsam. Ziel soll es sein, von der Ergebnis- zur Aufgabenorientierung zu kommen. Nicht die Angst vor schlechten Noten oder deren Folgen sollte im Fokus stehen, sondern die Eigenverantwortung. Zu Lernen bedeute, so Droß, eben vor allem auch die Automatisierung von Abläufen und die Gewissheit, sagen zu können: „Das weiß ich. Ich kann das.“  Wie dies gelingen kann, verdeutlichte er unter anderem am Beispiel der Pomodorotechnik. Ein weiterer Aspekt war die Kommunikation.  Alexander Droß erläuterte das Modell von Fritz von Thun zeigte die Möglichkeiten zur Deeskalation auf. Besonders gelobt wurden von den Teilnehmer*innen die anschaulichen und verständlichen Beispiele und dass die Kommunikation mit dem Referenten Droß auf Augenhöhe stattfand, wodurch schnell eine Vertrauensbasis geschaffen wurde. 

Gesunde Ernährung gilt bekanntermaßen als Voraussetzung für geistige und körperliche Gesundheit und Wohlbefinden. Die Ernährungspyramide der Deutschen Gesellschaft für Ernährung diente der Referentin Nikola Schittenhelm als Grundlage für das Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern. Abwechslung und Ausgewogenheit sind hier elementar. Nikola Schittenhelm stellte zum Beispiel zehn Grundregeln für eine ausgewogene Ernährung vor. Insgesamt wurde klar, dass jeder Mensch individuell entscheiden sollte und es zwar grundlegende Hinweise und Tipps gibt, dass aber Grundumsatz, Leistungsumsatz, physical activity level und anderes durchaus sehr unterschiedlich sein können. Mit entscheidend sei, so Schittenhelm, sich Zeit für das Essen zu nehmen und es auch zu genießen, denn jeder Körper funktioniere anders. Auch alternative Ernährungsformen wie die vegetarische oder die vegane fanden Berücksichtigung.  Der Vortrag und das Gespräch mit Beiträgen aus der Gruppe bildeten eine gute Mischung, um dieses Thema nachhaltig im Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu verankern. 

Insgesamt äußerten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer positiv zu dem neuen Baustein zu Beginn der Kursstufe. In allen Modulen lernten sie neue Inhalte und konnten bereits bekanntes Wissen auffrischen. Die allgemein angenehme Atmosphäre machte es allen leicht, sich ohne Anspannung auf die Eindrücke einzulassen und sich auf die Inhalte zu konzentrieren. Im Hinblick auf die zukünftigen Herausforderungen wurde verlautbart, es werde bei Fragen und Problemen Ansprechpartner*innen und ein Betreuungsangebot geben. 

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 1, dass sie die Herausforderungen mit Hilfe der thematisierten Aspekte meistern und auf ihrem Weg zum Abitur gesund, munter und erfolgreich sind und bleiben.

(soe)

Susanne Christ als Stellvertretende Schulleiterin herzlich am MGB begrüßt

Sie ist zwar schon seit über zwei Wochen am Melanchthon-Gymnasium, um das neue Schuljahr in Zusammenarbeit mit der erweiterten Schulleitung vorzubereiten. Deputate, Stundenpläne, Raumpläne und so vieles mehr musste geplant und organisiert werden. Nun wurde Susanne Christ im Rahmen der Gesamtlehrerkonferenz aber ganz offiziell am MGB begrüßt und willkommen geheißen. 

Geboren in Remscheid in Nordrhein-Westfalen, zog es sie zum Musikstudium nach Karlsruhe, darauf folgte ein Zweitstudium der Geschichte und ev. Theologie. Später ließ sie sich mit ihrer Familie in Kronau nieder. Sie kommt vom Leibniz-Gymnasium Östringen, wo sie bereits Erfahrungen in der Schulleitungsassistenz erwarb, und bewarb sich auf die vakante Stelle in Bretten, um eine neue Herausforderung zu suchen und weil sie als Musikerin natürlich das Musikprofil am MGB reizt. Schulleiterin Elke Bender und das gesamte Kollegium freuen sich sehr auf die Zusammenarbeit und die Verstärkung im Schulleitungsteam.

Eine ausführliche Vorstellung wird in Kürze im Rahmen eines Interviews hier auf der Homepage erfolgen. 

Klasse 6c im Kletterwald Bretten

Gegen Ende des Schuljahres war es endlich wieder möglich, dass Klassen wenigstens einen eintägigen Ausflug unternehmen. Die Klasse 6c war zum Beispiel im Kletterwald Bretten, der zu Fuß vom MGB aus einfach zu erreichen ist und den Kindern einige Stunden Spaß bereitete. Nach einer Einführung in die Sicherheitsbestimmungen und die erste angeleitete Aktion konnten alle selbstständig aussuchen, welchen Herausforderungen sie sich stellen wollten. In kleinen Gruppen ging es los und alle waren überaus motiviert und mit Freude dabei. 

Feierliche Zeugnis- und Preisverleihung am Melanchthon-Gymnasium

Die 81 Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2021 erhielten am vergangenen Wochenende in einer feierlichen Veranstaltung ihre wohlverdienten Zertifikate und können mit Recht stolz auf die erbrachten Leistungen sein. Ein hervorragender Durchschnitt von 2,1 und gleich viermal die Traumnote 1,0 sind nur zwei Fakten, die in diesem Zusammenhang Respekt abverlangen. 144 mündliche Prüfungen, Fernlernzeit, Maskenpflicht, Sorgen um die Gesundheit von Familienangehörigen ... Die Liste der Herausforderungen war und ist lang. Daher betonte Schulleiterin Elke Bender in ihrer Rede, dass der Erfolg „trotzdem“ und „erst recht“ erzielt wurde und dass die Tatsache, nicht aufgegeben zu haben, „aller Ehren wert“ sei. Sie war voll des Lobes für diesen Jahrgang, der die Zumutungen und den Verzicht auf so vieles nicht nur hingenommen habe, sondern vor allem ertragen und erleiden musste. Darin war sie sich mit Florian Ertl, der die Scheffelrede hielt, einig. Diese jungen Menschen haben viel gelernt, vor allem auch abseits der fachlichen Dinge. Rücksichtnahme, Resilienz, die Kunst der „kurzfristigen Anpassungsfähigkeit auf Veränderungen des Umfelds und der eigenen persönlichen Lebensumstände“ und vor allem eine große Selbstständigkeit. Alles Fähigkeiten, die sich nach der Schule nun positiv auswirken werden. Für den Jahrgang sprechend, wies Florian Ertl darauf hin, dass sein Jahrgang vielleicht sogar besser auf das Leben nach der Schule vorbereitet sei als die Jahrgänge davor. Dafür möge man sie nun ernst nehmen. Den Respekt, das Vertrauen und die Beachtung haben sie sich verdient. Daher forderte er von den Erziehenden nun den Freiraum ein, der damit einhergeht. In ihrem Grußwort der Eltern und des Elternbeirats sprach Rebecca Hoek von der Rolle der Eltern und der Lehrkräfte, die immer wieder trösteten, motivierten, zuhörten und vor allem die letzten beiden Jahre viel Kraft und Energie aufbrachten, um vor allem die seelische Verfassung der Absolventinnen und Absolventen zu stabilisieren. 

Eine besonders schöne und wohltuende Atmosphäre schenkten allen Anwesenden die drei Musikerinnen des „Trio Dreiklang“ (Annika Weiß, Lara Müller und Mona Kempf), die das Programm mit zwei wunderbaren Stücken von Henk Badings („Habanera“) und Uwe Heger („Tango de cilos“) einrahmten. 

Der Gesamtdurchschnitt am Melanchthon-Gymnasium beträgt 2,1. 19 Abiturientinnen und Abiturienten mit einem Notendurchschnitt von 1,0 bis 1,5 erhielten für ihre hervorragenden Leistungen einen Preis und ein Online Stipendium der Firma e-fellows.net. Die beste Gesamtleistung mit 1,0 erbrachten Kristina Beck, Lea Hoek, Lara Krempl und Florian Niedermaier, die natürlich auch mit dem Preis „Bestes Abitur“, gestiftet von Herrn Dr. Aktas, ausgezeichnet wurden. 

Weitere Preise der Institutionen für hervorragende Leistungen in den einzelnen Fachbereichen wurden wie folgt vergeben:

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Musikpreis der Werner-Stober-Stiftung an Victoria Pall (J1)

Den Satzungsbestimmungen der Werner-Stober-Stiftung zufolge werden für den Musikpreis neben sehr guten Noten im Fach Musik auch „besondere Leistungen“ verlangt. Dazu zählen neben dem Engagement für das Musikleben der Schule auch „soziale Kompetenzen wie Hilfsbereitschaft, Kontaktfreudigkeit und  Verantwortungsbewusstsein.“ All diese Voraussetzungen erfüllt die diesjährige Kandidatin Victoria Pall (J1) in besonderem Maß. 

Ihr musikalischer Werdegang am Melanchthon-Gymnasium begann in der Streicherklasse, wo sie mit großem Eifer Kontrabass lernte. Seitdem engagiert sie sich als Instrumentalistin nacheinander und zeitweise gleichzeitig in mehreren Ensembles der Schule, im Unter- und Mittelstufenorchester, im großen Sinfonieorchester, in der AG „Alte Musik“ („Löffelstielzchen“) und im Schulchor. Sie wirkte als Orchestermentorin, führte im Rahmen von Probenlandheimaufenthalten der Schulorchester nicht nur Stimmproben durch, sondern gab jüngeren Schülern auch auf andere Weise wertvolle Hilfestellungen und Anregungen und nahm damit eine wichtige Vorbildfunktion ein. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass sie bei Konzerten regelmäßig zur Unterstützung ihrer jüngeren Kontrabasskolleginnen im Unterstufenorchester mitspielte. Dass sie stets umsichtig, zuverlässig und hilfsbereit bei den Proben und Konzerten präsent ist und die Musiklehrer auch in organisatorischen Belangen unterstützt, ist für Victoria selbstverständlich. 

Auch außerhalb der Schule engagiert sich Victoria, indem sie in verschiedenen Kammermusikformationen tätig ist und Konfirmations- und andere Gottesdienste als Sängerin, Kontrabassistin oder Pianistin umrahmt. Mit dem Jugendsinfonieorchester Bruchsal nahm sie am Jeunesse-Musicale-Orchesterwettbewerb teil. Ihr besonderes Interesse gilt der Barockmusik; seit einiger Zeit gehört sie mit ihrem Violone dem Landesjugendbarockorchester an. Wir Musiklehrer schätzen Victorias freundliche und verlässliche Art, bedanken uns für ihr außergewöhnliches Engagement und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg bei ihren vielfältigen Aktivitäten!

Aufgrund der Corona-Situation konnte der Preis leider nicht, wie sonst üblich, im Rahmen eines Konzerts in der Kleinen Kirche in Karlsruhe überreicht werden. Der Präsident der Werner-Stober-Stiftung, Johannes-Georg Voll, und Kajo Lejeune vom Regierungspräsidium Karlsruhe würdigten die Preisträgerinnen und Preisträger im Rahmen einer virtuellen Feier, die am 16. Juli aus der Heinrich-Hübsch-Schule übertragen wurde. 

Orgelbau am MGB - Schüler*innen bauen das Instrument des Jahres

Der deutsche Musikrat hat 2021 die Orgel als „Instrument des Jahres“ ausgewählt. Aus diesem Anlass hatten Schüler und Schülerinnen des Melanchthon-Gymnasiums in Bretten das Vergnügen, den neuen Orgelbausatz Al:legrO der Musikabteilung der ev. Landeskirche in Baden einweihen zu dürfen. Mit diesem, von der Orgelbaufirma Jäger und Brommer in der Orgelstadt Waldkirch in feiner handwerklicher Arbeit hergestellten Bausatz können Schulklassen während einer Doppelstunde eine kleine Orgel mit einer selbsterklärenden Anleitung zusammenbauen. Auf diese Weise lernen sie spielerisch die eigentlich komplexe Struktur von Pfeifenorgeln kennen. Besondere Freude macht den Jugendlichen, dass diese kleine Orgel sogar zwei Register hat, spielbar ist, und dass der benötigte Luftstrom mit kleinen eingebauten Blasebälgen erzeugt wird, die mit beiden Händen bedient werden.

Die Idee zu dem Orgelbausatz hatte ursprünglich eine orgelbegeisterte Unternehmerin aus den Niederlanden. Unter orgelkids.nl kann man sich anschauen, dass die Bausätze inzwischen in der ganzen Welt unterwegs sind und Kinder und Jugendliche mit dem UNESCO-Weltkulturerbe Orgel in Kontakt bringen.

Interessierte Schulklassen und Jugendgruppen können diesen Bausatz übrigens kostenlos ausleihen. Anfragen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vorbereitungen für die Sanierung des Bronnerbaus laufen

Die Sportgeräte aus der Gymnastikhalle, die sich im Kellergeschoss des Bronnerbaus befindet, wurden von der Firma Hannich ausgeräumt und sind nun in deren Hallen eingelagert. Die Sanierung beginnt in den beiden unteren Stockwerken des Bronnerbaus mit Beginn der Pfingstferien. Zuvor gibt es in den letzten drei Tagen des Schulbetriebs zwar vorbereitende Arbeiten, die aber keinen Lärm verursachen werden.

1. Preis mit Auszeichnung für Marie Scheffel

Das MGB gratuliert der elfjährigen Schülerin Marie Scheffel aus der 5c (Streicherklasse) zum ersten Preis mit Auszeichnung beim „International Festival Art Music“ in Armenien! Dieser internationale Wettbewerb fand zum elften Mal statt und die Bewerbung musste per Videoaufnahme erfolgen. Für Marie ist es jetzt schon zum dritten Mal ein 1. Preis bei einem internationalen Wettbewerb, ein weiterer Erfolg zu ihren anderen bereits erspielten Auszeichnungen. Marie wird von dem Violinpädagogen Tigran Harutyunyan an der Musikschule Gutmann in Mühlacker unterrichtet. Begleiter beim Wettbewerb war der Pianist Stanislav Novitskiy. 

Hier kann man Marie spielen hören und sehen:  https://youtu.be/JdlY8rk7ggw   

Wir wünschen Marie weiterhin viel Erfolg und viel Freude beim Geigespielen!

Preise fürs Melanchthon-Gymnasium beim Informatik-Biber Wettbewerb

Welche Entdeckerin kann es bis zur Schatzkammer schaffen? Wer kann das Sportturnier nach den ersten Matches noch gewinnen? Welcher Museumsplan wird den Besuchern einen reibungslosen Rundgang erlauben, und wo müssen Geschäfte gebaut werden, um eine Landgemeinde optimal zu versorgen? Beim Informatik-Biber setzen sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich.

Auch am Melanchthon-Gymnasium wurde in diesem Schuljahr wieder eifrig beim Informatik-Biber Wettbewerb mitgeknobelt. Spielerisch setzen sich Kinder und Jugendliche beim Online-Contest mit Fragen der Informatik auseinander. Dies ist ohne Vorkenntnisse möglich und die Motivation groß. Das Konzept, das dem Wettbewerb zugrunde liegt, geht auf: Mehr als 380.000 Schülerinnen und Schüler aus 2.356 Bildungseinrichtungen nahmen beim Informatik-Biber 2020 teil.

Dank der hohen Teilnehmerzahl ist der Informatik-Biber das Projekt mit der größten Reichweite im Bereich der Digitalen Bildung in Deutschland, das auch in diesem Jahr über zwei Wochen ging. Dies ermöglichte auch den Lehrerinnen und Lehrern am Melanchthon-Gymnasium, alle fünften Klassen im Rahmen des Basiskurses Medienbildung und alle siebten Klassen während des Unterrichts im Fach Informatik teilnehmen zu lassen. Mit weiteren Schülerinnen und Schülern aus der Unter- und Mittelstufe und aus den Informatikkursen der Oberstufe nahmen in diesem Jahr insgesamt mehr als 200 Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb teil. Von diesen dürfen sich in diesem Jahr 17 Schülerinnen und Schüler über einen hervorragenden 1.Platz und weitere 7 über einen 2.Platz in ihrer jeweiligen Klassenstufe freuen. Alle erhalten von den Organisatoren eine Urkunde und einen kleinen Sachpreis als Anerkennung für ihre sehr guten Ergebnisse. Eine Urkunde für den erzielten 3. Rang gab es noch für weitere 47 Schüler des Melanchthon-Gymnasiums.

Weitere Informationen: bwinf.de/biber

Förderantrag bei der Hopp Foundation erfolgreich

Das Lernen ist nicht erst seit Corona, aber besonders durch die Pandemie, einem Wandel unterworfen. Dazu bedarf es neben innovativer Ideen zur Unterrichtsgestaltung natürlich auch einer adäquaten Ausrüstung. Das MGB freut sich daher über die Förderung durch die Hopp Foundation. Nun stehen 18 000 € für Projekte im Bereich der Medienbildung und für den Einsatz von Tablets im Unterricht zur Verfügung. 

Daneben beinhaltet das Förderangebot der Hopp Foundation zahlreiche Workshops für Lehrer und Schüler zu aktuellen Themen aus den Bereichen Informatik und Medienbildung. Das MGB wurde mit 31 iPads, 31 dazugehörigen Stiften und Schutzhüllen, einem Apple TV und einem Guthaben für Apps (500 Euro) gefördert. Für den Förderantrag musste ein detailliert ausgearbeitetes pädagogisch-technisches Konzept vorgelegt werden, so Ulas Incedal, Lehrer am MGB, von dem auch die Initiative für den Antrag ausgegangen war. Konzepte wie das grüne Klassenzimmer oder das offene oder dezentrale Lernen stoßen natürlich auf großes Interesse. Es bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler sich im Unterricht nicht unbedingt in den Klassenräumen aufhalten müssen, sondern z. B. verteilt im Hof, in der Aula oder in der Bibliothek arbeiten können. Das Konzept ist auch bei den bald anstehenden Umbaumaßnahmen berücksichtigt worden. Der Weg führt von starren Klassenzimmern hin zum Lernen in anderen Umgebungen. Bei guter Witterung können die Lernenden also bald auch im Grünen an der frischen Luft dem Unterricht folgen.

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Orchesterproben in Corona-Zeiten

Bedingt durch die Corona-Pandemie muss das Sinfonieorchester Bretten am Melanchthon-Gymnasium leider pausieren. Denn aufgrund der momentan geltenden Bestimmungen dürfen sich die Erwachsenen des generationsübergreifenden Orchesters nicht in der Schule zum Proben treffen. Die Schüler dürfen immerhin (noch) nach Jahrgängen getrennt proben. So kann glücklicherweise wenigstens die Jahrgangsstufe 2 des Abiturjahrgangs 2021 ein eigenes kleines Streichorchester bilden und sich auf diese Weise musikalisch betätigen. Um die Ensembles der Schule möglichst sicher arbeiten zu lassen, wurden mehrere durchsichtige „Roll-Ups“ für das MGB angeschafft, um den Schutz vor Infektionen auch beim Musizieren mit Bläsern zu gewährleisten. Trotz der widrigen Umstände und des großen Aufwands, der betrieben werden muss, gehen die Schülerinnen und Schüler mit großem Engagement zur Sache und entwickeln ihr musikalisches Talent weiter. Natürlich immer in der Hoffnung, dass sich die Lage bald entscheidend verbessert und man die Freude beim gemeinsamen Musizieren wieder ganz unbeschwert erleben und genießen kann.  (Bild: Kares)

Big Band - Ein Neuanfang

Unter genauer Beachtung der äußerst strengen Corona-Auflagen haben die Jazz-Youngsters, die Combo und die Big Band den Probenbetrieb wieder aufgenommen. 

Die Fenster sind trotz des ungemütlichen Novemberwetters geöffnet, die Musik dringt auf den Schulhof und die Musikerinnen und Musiker sitzen in gebührendem Abstand voneinander. Unter der Leitung von Till Drömann proben die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler in der Aula an Joe Zawinuls „Birdland“. Zunächst in sehr gemäßigtem Tempo, um sich einzuspielen. Aber schon zu Beginn wird deutlich, dass zu Hause eifrig geübt wurde. Das zahlt sich nun aus, denn langsam kann das Tempo gesteigert werden. Zunächst geht Drömann mit den einzelnen Stimmen kritische Passagen an, dann klingt nach einiger Zeit das Ensemble sicher. Aber hier probt an diesem Tag nur ein Teil der Big Band.

Zusammengeführt werden muss das ganze Ensemble auf originelle und kreative Weise, denn die Jahrgänge dürfen aufgrund der strengen Auflagen nicht gemischt werden. Also befindet sich zum Beispiel das Schlagzeug im Foyer der Aula, die J2er im anliegenden Streicherzimmer. Die Türen zwischen den Jahrgängen sind geschlossen, für das Durchlüften wird stets gesorgt. Verbunden sind die räumlich getrennten Gruppen durch Monitorboxen, die den Schall in die jeweils anderen Räume übertragen. Eine ganz neue und durchaus zwiespältige Erfahrung für die Big Band, die nach der langen Durststrecke dennoch froh ist, wieder gemeinsam musizieren zu können. Nachdem im letzten Jahr die traditionellen Konzerte aufgrund der Pandemie ausfallen mussten und vor allem der Abschied von Bernhard Pfaus, der die Bands über dreißig Jahre leitete, nicht gebührend zelebriert werden konnte, erlebt man nun am MGB einen Neuanfang unter erschwerten Bedingungen. Aber die Tradition wird den Umständen zum Trotz weitergeführt und so hoffen alle am MGB, dass es im Sommer wieder möglich sein wird, vor Publikum zu spielen. Bis dahin gilt es, trotz nicht vorhandener Auftrittsmöglichkeiten auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten.

Geplant ist die Produktion (Audio+Video) eines Songs, der getrennt nach Jahrgängen aufgenommen wird. Die verschiedenen Tonspuren werden anschließend im Tonstudio übereinandergelegt und aus den Videoaufnahmen wird ein Film erstellt, in dem alle Beteiligten zu sehen und natürlich zu hören sind. Man darf also gespannt sein.

Erinnerung an die Deportation Brettener Juden vor 80 Jahren

Jeder Koffer ist ein Schicksal

Seit vielen Jahren engagieren sich unsere Schülerinnen und Schüler für die Erinnerungskultur. Im Rahmen des Stolpersteinprojekts oder wie vor Kurzem zum 80. Jahrestag der Deportation Brettener Juden. Die Geschichtslehrkräfte stoßen immer wieder Projekte an, laden Zeitzeugen ein und leiten Recherchen an, sodass die jungen Menschen die Möglichkeit haben, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und selbstständig Lehren für die Gegenwart und die Zukunft zu ziehen. Lesen Sie hier mit freundlicher Genehmigung der BNN den Artikel (Redakteur: Hansjörg Ebert) über die Aktion unserer Schülerinnen und Schüler, die an die deportierten Juden aus Bretten erinnert. BNN Artikel Ebert 

Einschulungsfeier für die "Setzlinge"

„Es wird gut, sowieso!“ 

Dieses Motto begleitete die Einschulung der neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler am Melanchthon-Gymnasium. Gerade in diesen Zeiten ist Optimismus sicherlich von Nöten, aber es wird auch von vielen Seiten alles dafür getan, damit sich dieser Optimismus im Alltag für die „Setzlinge“ auch konkret auswirkt. 

Die Einschulungsfeier wurde unter allen nötigen Auflagen und dennoch feierlich und fröhlich begangen. Jasmin Reimer, Lea Hoek und Ursula Benzing sangen ein dreistimmiges Lied der Maori aus Neuseeland. Dessen Text übersetzt lautet "Die große Flut ist gekommen und wir haben sie überlebt". Für die Neuankömmlinge und ihre Eltern wurde dieser umgedeutet in: „Viele Dinge haben sich verändert, aber das Leben geht trotzdem weiter." So wurde die Veranstaltung mit einem sehr positiven und hoffnungsvollen Programmpunkt eröffnet. Später im Programm gab es auf Marc Forsters "Sowieso" eine Bodypercussion-Mitmach-Performance mit dem Publikum, bei der die Schülerinnen und Schüler, aber auch viele Eltern begeistert dabei waren. Der Schluss des Refrains lautet: „Egal, es wird gut, sowieso!" und fungierte als Aufhänger für die Anmoderation der Feier. 

Schulleiterin Elke Bender machte den Kindern Mut. Sie ermunterte sie, sich etwas zuzutrauen und sich, wenn nötig, Hilfe zu holen bei Mitschülern, Lehrern und Eltern. Niemand erwarte von ihnen, dass immer alles gleich gelingt. Sie versicherte: „Wir helfen euch und unterstützen euch.“ Sonst sind viele Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Begrüßung der Neuen involviert, aber aufgrund der Hygienevorschriften blieb es dieses Jahr den beiden Schülersprechern vorbehalten, die Vorzüge ihrer Schule zu nennen, um die Kinder der neuen fünften Klassen neugierig zu machen auf das, was sie am MGB erwartet. Sie teilten sehr sympathisch, aber auch ehrlich und glaubwürdig zahlreiche positive Erfahrungen, sodass sich alle auf das vor ihnen Liegende freuen können. Wir wünschen den „Setzlingen“ einen guten Start, viel Freude beim Lernen und heißen sie herzlich willkommen. 

Verabschiedung in den Ruhestand

Mit viel Wehmut und den besten Wünschen für die Zukunft wurden am letzten Schultag drei überaus geschätzte, verdiente und sicher auch geliebte Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand verabschiedet. Ihre Verdienste um das MGB im Einzelnen aufführen zu wollen, würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Sie haben, so viel sei gesagt, das Melanchthon-Gymnasium entscheidend geprägt und Generationen von MGBlern begeistert, gefördert und ihnen unvergessliche Erinnerungen an ihre Schulzeit geschenkt. Marianne Abele, Bernhard Bohmüller und Bernhard Pfaus erhielten ihre Laudatio aufgrund der Corona-Hygienevorschriften nicht in Anwesenheit des ganzen Kollegiums, aber alle fühlten sich mit ihnen verbunden und sandten in Form eines für jeden der drei individuell gestalteten Bildbands ihre ganz persönlichen und lieben Grüße an die drei Pensionär*innen. Mit großer Dankbarkeit für die an Erlebnissen reichen und durch Fachwissen und hervorragendes pädagogisches Wirken geprägten Jahre an unser Schule sagen wir "Auf Wiedersehen". Die Schulgemeinschaft wünscht Marianne Abele, Bernhard Bohmüller und Bernhard Pfaus Gesundheit, Zufriedenheit und eine wunderbare Zeit im neuen Lebensabschnitt. 

Abitur 2020

„Abilette - 12 Jahre durchgelatscht“ 

Als Understatement bezeichnete Schulleiterin Elke Bender das Motto des Abiturjahrgangs 2020 am Melanchthon-Gymnasium. Und das mit Recht. Dieser Jahrgang hat trotz widriger Umstände, immer wieder neuer Regelungen, Unsicherheiten und sicherlich auch Ängsten den in den letzten Wochen zunehmend steilen Weg erfolgreich zurückgelegt.  Alle 83 Schülerinnen und Schüler haben das Abitur bestanden, dabei gab es zweimal die Traumnote 1,0, insgesamt steht als Ergebnis ein hervorragender Notendurchschnitt von 2,3. Soviel zu den Zahlen. Dahinter stecken Wochen voller Zweifel, harter Arbeit und schwieriger Rahmenbedingungen. All dies haben diese Jungen Menschen bewältigt. Man könne anscheinend einen Hindernisparcourt bewältigen - zur Not auch in Badelatschen, so Elke Bender in ihrer Rede zu den Absolventinnen und Absolventen. Diese hätten aller Welt gezeigt, dass man auch unter erschwerten Bedingungen Enormes zustande bringen kann. Diese Erfahrung habe sie gestärkt für das, was nach dem Abitur auf sie zukommen wird. Sicherlich hätten alle gerne auf diese Bewährungsprobe verzichtet, aber es ist ermutigend zu sehen, wie erfolgreich dieser Jahrgang trotz allem ist, nicht nur fachlich.

Mit viel Engagement haben sich die Schulleitung und der Abiturjahrgang um einen würdigen Abschied bemüht. Lange war nicht klar, wie die Verabschiedung gelingen könnte. Nun wurden die Zeugnisse in feierlichem Rahmen verliehen. Aufgrund der Größe des Jahrgangs einigte man sich darauf, zwei Gruppen zu bilden, die nacheinander die Abiturzeugnisse überreicht bekamen und so auch ihre Familien zur Feier mitbringen konnten. Sichtlich erleichtert und stolz nahmen die Absolventinnen und Absolventen ihre Abiturzeugnisse und zahlreiche Preise in Empfang. Nicht zu vergessen sei, so Bender, dass die Lehrkräfte am Melanchthon-Gymnasium mit großem fachlichen, aber auch hohem persönlichen Einsatz am Ergebnis der diesjährigen Leistungen beteiligt waren. Dafür dankte sie allen Lehrerinnen und Lehrern herzlich und ausdrücklich. Gemeinsam wurde das Beste aus der Situation gemacht. Gemeinsam hat man trotz Lockdown, Schulschließung und Fernunterricht zum Erfolg gefunden. 

Die Schulgemeinschaft wünscht dem Abiturjahrgang 2020 stets das richtige Schuhwerk und alles erdenklich Gute auf dem weiteren, hoffentlich bald wieder weniger steinigen, Lebensweg!

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Gesegnet in die Ferien

Es ist ein guter Brauch am MGB, das Schuljahr mit einem Gottesdienst zu beginnen und zu beenden. Dieses Jahr hat die Corona-Pandemie diese Tradition leider unterbrochen. Damit die Schülerinnen und Schüler aber nicht ganz ohne Segenswünsche in die Ferien starten, hat die Fachschaft Religion ein „Segenstor“ gestaltet. Im Innenhof überspannt es den Weg und ermöglicht so denjenigen, die das möchten, unter dem Segen Gottes hindurch in die wohlverdienten Ferien zu gehen. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Herrn Krätzschmar und seinen Schülerinnen und Schülern für die unkomplizierte Zusammenarbeit sowie unserem Hausmeister Herrn Fischer für die waghalsige Befestigungs-Aktion. Die Fachschaft Religion wünscht allen Schülerinnen und Schülern mit ihren Familien behütete Ferien und ein gesundes Wiedersehen.

Anmeldung 5. Klässler

Mittwoch, 11.03.2020

Uhrzeit:     9:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr

Donnerstag, 12.03.2020

Uhrzeit:     7:30 Uhr – 12:00 Uhr

Im Schulsekretariat mit der Vorlage der Grundschulempfehlung der jeweiligen Grundschule. Sofern Ihr Kind keine Gymnasialempfehlung hat, erfolgt eine Beratung durch die Schulleitung am Tag der Anmeldung. 

Bitte beachten Sie, dass seit dem 1. März 2020 die Pflicht besteht, den Masernimpfschutz nachzuweisen. Bitte bringen Sie dazu bei der Anmeldung den Impfpass oder ein ärztliches Zeugnis mit, aus dem hervorgeht, dass bei Ihrem Kind ein ausreichender Impfschutz besteht.

Für eine schnellere Abwicklung der eigentlichen Anmeldung füllen Sie bitte das 2-seitige grüne Datenblatt aus, welches Ihnen von der Grundschule ausgegeben wurde. Das Datenblatt finden Sie auch unter dem Abschnitt – Für Eltern.

Lebensmittel für den Brettener Tafelladen

Auch in diesem Jahr konnten die Schülerinnen und Schüler des MGB dem Brettener Tafelladen wieder eine beachtliche Anzahl prall gefüllter Kisten mit Spenden der Schulgemeinschaft übergeben. Eva Bajus, Leiterin des Tafelladens Bretten, freute sich insbesondere darüber, dass sich am MGB eine Tradition des Spendens etabliert hat. Einmal zu spenden sei sicherlich eine gute Sache, aber über Jahre hinweg immer wieder eine Spendenaktion durchzuführen, sei nicht nur außergewöhnlich, sondern auch besonders lobenswert. Auch Schulleiterin Elke Bender lobte ihre Schülerinnen und Schüler für ihr Engagement. Als allgemeinbildendes Gymnasium sei das MGB sich der Verantwortung bewusst, die Schülerinnen und Schüler nicht nur auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten, sondern sie auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Dazu trage eine solche Spendenaktion entscheidend bei. Die SMV hat eigens ein Komitee für diese wichtige soziale Aktion eingerichtet. Es wurde viel Zeit investiert, die Spenden mussten ja nicht nur gesammelt, sondern auch geordnet und in Kisten gepackt werden. Trotz der vielen Arbeit werden sich also auch in den nächsten Jahren immer wieder junge Menschen finden, um den Tafelladen verlässlich zu unterstützen.

Viertklässlerinformation - Das MGB stellt sich vor

Wie in jedem Jahr hieß die Schulgemeinschaft des Melanchthon-Gymnasiums zahlreiche interessierte Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern an der Schule willkommen. Nach einer munteren musikalischen Begrüßung aller erhielten die Eltern von Schulleiterin Elke Bender in der Aula zahlreiche Informationen. Währenddessen konnten die Kinder bereits in den verschiedenen Fachschaften ihre potentielle neue Ausbildungsstätte kennen lernen. Die einzelnen Fachschaften präsentierten sich unter Mithilfe zahlreicher Schülerinnen und Schüler, die sich mit Freude für ihre Schule engagieren. So gab es zum Beispiel eine Schnupperstunde im Fach Englisch oder einen Besuch in der Biologie mit der Möglichkeit, Salamander oder Molche zu erleben. Technische Attraktionen wie ein 3D-Drucker in Aktion oder Vorführungen der Robotik AG wurden ebenso bestaunt wie die Gaukler und Jongleure der Loeffelstielzchen. Die Eltern hatten die Möglichkeit, mit den Elternvertretern aus dem Elternbeirat oder dem Förderverein ins Gespräch kommen. Sie konnten so aus erster Hand erfahren, was es bedeutet, Teil der großen Schulgemeinde zu sein. Austausche (Russland, Italien, Frankreich), Landschulheime (Skilandheim in Österreich) und die verschiedensten sozialen Angebote wurden auf bunten Stellwänden mit eindrücklichen Bildern vorgestellt und durch Schülerhelfer*innen und Kolleg*innen erläutert. In der Turnhalle testeten die Kinder unter Anleitung die Kletterwand oder sie übten mit den Schulsänitätern die Grundlagen der Ersten Hilfe. Ein wichtiger Anlaufpunkt war natürlich auch die Ausstellung in der Mensa, die den Umbau des Bronnerbaus in seiner Planung detailliert zeigte. Für die Neuen wird es also nicht nur im Unterricht spannend, sie werden auch von der anstehenden Modernisierung der Schule profitieren. Hier einige Impressionen:

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  • Mathematik
  • Chor

    Der Chor des Melanchthon-Gymnasiums Bretten

    Leitung: Ursula Benzing

    Das Chorsingen hat am MGB eine lange Tradition - schon seit mehreren Jahrzehnten existiert ein Schulchor, der das Brettener Konzertleben regelmäßig mit seinen Auftritten bereichert. Dabei fühlt sich das Ensemble in allen Stilrichtungen zuhause: klassische und geistliche Werke kommen ebenso auf die Bühne wie fetzige Pop-, Rock- oder Musical-Programme. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 schenken dem Chor ihre Stimmen und proben jeden Mittwoch mit Hingabe und Leidenschaft.

    Ein Höhepunkt bildet dabei auch das jährliche Probelandheim in der Musikakademie Weikersheim. In ihrer mittlerweile fast 20-jährigen Tradition haben diese Probentage mit ihren Abläufen und Ritualen rund um das geschichtsträchtige Schloss Weikersheim Kultstatus erlangt...

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  • Musical-Kids

    Musical Kids - Chor der Klassen 5 - 7

    Leitung: Ursula Benzing

    Immer montags nach der 6. Stunde heißt es in der Aula: Bühne frei für die Musical-Kids! Singen, sprechen, Theater spielen, tanzen und lachen - alle kommen hier auf ihre Kosten und gehen nach der Probe beschwingt nach Hause.

    Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-7 bringen ihre besonderen Talente ein und im Laufe des Schuljahres wird ein Musical draus.

    Lust auf gute Laune und Musik? Dann bist du bei den MGB Musical-Kids genau richtig!