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Erlebnisorientiertes Lernen in den Alpen: Jungs- und Mädchen-Projekte am MGB

Lernen findet am MGB nicht nur innerhalb der Schule statt – sondern auch draußen in der Natur bzw. in naturnahen Räumen. Abseits des alltäglichen, pädagogischen „Schonraumes“ entstehen mit der Methode Bergwandern neue Lern – und Handlungsfelder; Herausforderungen müssen gemeistert werden und echte Aufgaben fordern den Einsatz von Kopf, Herz und Hand.Soziale Lernziele stehen dabei im Mittelpunkt: sich selbst erfahren, seinen Platz in der Gemeinschaft finden, sich auf Neues einlassen. Das MGB bietet seit drei Jahren eine erlebnisorientierte Jungenfreizeit an: Bei „MGB rocks“ sollen Jungs aus verschiedenen Klassenstufen als Team vier Tage lang eigene Grenzen erleben und verschieben, Gemeinschaft erleben und als Gruppe zusammenwachsen. 

Dieses Schuljahr fand nun zum ersten Mal ein ähnlich gelagertes Projekt für Mädchen statt: Bei „Girls on the rocks“ erkundeten elf Schülerinnen; gemeinsam mit Schulsozialarbeiter Markus Gewald und den Lehrerinnen Julia Lentze und Melanie Roth die Nagelfluhkette im Allgäu, übernachteten gemeinsam auf einer urigen Alpe und bewährten sich auch beim Bergabstieg im strömenden Regen als Team.

Für die Durchführung solcher Aktionen sind wir weiterhin auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Die Schüler und Schülerinnen erbringen Eigenanteile in Form von geeigneter Bergwander-Kleidung und individueller Verpflegung. 

Wenn sie diese beiden Projekte unterstützen möchten, melden sie sich bitte bei Schulsozialarbeiter Markus Gewald; Tel. 07252 / 9352-37; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hier ein Erlebnisbericht zu Girls on the Rocks 2015

Vom 2. bis zum 4. Oktober 2015 waren 11 Schülerinnen der Klassenstufen 8 und 9 in Begleitung von Frau Roth, Frau Lentze und Herrn Gewald im Rahmen des Projekts „Girls on the Rocks“ an der Nagelfluhkette im Allgäu wandern. 

Am Freitagmorgen trafen wir uns am Brettener Bahnhof und fuhren  bis nach Immenstadt. Dort stiegen wir in die Mittagsbahn die uns auf den Mittagsberg (1451 m) brachte. Von hier aus, konnten wir erstmals den Ausblick auf den Alpenhauptkamm genießen, der uns die nächsten Tage immer wieder begleiten würde. Von dort aus erreichten wir unseren ersten Gipfel – den Steineberg mit 1660 m. Anschließend wanderten wir weiter über den Stuiben (1749 m) zur Alpe Gund wo wir auch unsere Nacht im Lager verbrachten. 

Am nächsten Morgen starteten wir früh. An diesem Tag hatten wir fünf Gipfel zu erklimmen: den Sedererstuiben, den Buralpkopf und den Gründleskopf. Nach einer Pause mit Team-Spielen erreichten wir noch das Rindalphorn und unseren höchsten Berg, den Hochgrat (1834 m). Dann stiegen wir zum Staufner Haus ab, wo wir wieder unser Lager bezogen. 

An unserem letzten Tag liefen wir dann bei strömendem Regen und ein paar Schneeflocken ins Tal und machten uns dann wieder auf den Rückweg nach Bretten. Dort kamen wir mit Verspätung, aber alle gesund an.

6. Oktober 2015, Jianna, Luisa,Tamara