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MGB-Schüler seit 30 Jahren im Winterlandschulheim in Hirschegg

Im Winter 1980/81 begann die Geschichte des Landschulheims in Hirschegg. Damals fuhr die 10d mit ihren Begleitpersonen Hubert Huck und Heinz Unkelbach zum ersten Mal nach Hirschegg ins Kleinwalsertal. Die Begeisterung der Pioniere war so groß, dass bald von vielen Eltern der Wunsch geäußert wurde, auch für andere Klassen ein Winterlandschulheim möglich zu machen.

In den nächsten Jahren fuhren so Klassen verschiedener Altersstufen nach Österreich, bis die Veranstaltung schließlich 1995 ins Schulprogramm aufgenommen wurde. Seitdem fahren die siebten Klassen regelmäßig ins Landschulheim. Die Organisation hat sich mit den Jahren gut eingespielt. So werden jeweils zwei Klassen von 5 bis 6 Lehrkräften begleitet und betreut. Bisher waren ungefähr 4000 Schülerinnen und Schüler in Hirschegg, wobei rund 70 Prozent davon die ersten Erfahrungen mit dem Skisport machen konnten. Dabei soll das Landheim primär dazu führen, dass die Kinder Spaß an der Bewegung und am Wintersport haben. Die Anfänger werden von den Skilehrern gesondert betreut und behutsam herangeführt. Die Fortgeschrittenen unter den Schülern übernehmen für die Anfänger ebenfalls Verantwortung und so ergeben sich im sozialen Bereich ganz neue und interessante Konstellationen. Überhaupt steht natürlich der pädagogische Aspekt dieser außerunterrichtlichen Veranstaltung im Vordergrund. Abgesehen von der Zeit, die die Kinder mit Skifahren verbringen (ca. 4-5 Stunden täglich) und der Dauer (eine Woche), unterscheidet sich der Aufenthalt in Hirschegg kaum von dem Landheim der Fünftklässler vor den Herbstferien. Die Stärkung und Festigung der Klassengemeinschaft ist erklärtes Ziel dieser pädagogischen Maßnahme. Die gemeinsam verbrachte Zeit führt zu intensiveren Kontakten, neuen Freundschaften und vor allem einer ganz neuen Sicht auf den anderen. Einen Erlebnisbericht vom diesjährigen Landheim können Sie unter der Rubrik "MGB unterwegs" lesen.