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Konzert der Musikabiturienten am MGB

Bereits in wenigen Wochen steht für die Abiturienten am MGB die fachpraktische Prüfung im Fach Musik an. Das Vorspiel ist jedes Jahr ein willkommener Anlass, um den Ernstfall zu proben und vor einem großen Publikum den Leistungsstand zu dokumentieren. Unterstützt von Gisela Czelusta-Wagner, Ronny Winkler, Simon Wallinger, Alma-Lou Pineda-Geisert, Antonie Klöpp, Aleksandra Mikulska, Andreas Burghardt und Christine Wilhelm am Klavier boten die Schülerinnen und Schüler den Zuhörern ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm dar.

 

Kirstin Kares, Musiklehrerin am MGB, dankte zu Beginn vor allem den Eltern und Instrumentallehrkräften dafür, gemeinsam mit ihren Schützlingen die eine oder andere Durststrecke durchlitten und überwunden zu haben. Es sollte sich zeigen, dass Durchhaltevermögen sich durchaus auszahlt.

Den ersten Teil des Programms gestalteten Christine Fleischer mit einem typischen Barockstück J.S. Bachs für Altblockflöte, Katrin Mildau (Geige) mit dem 1. Satz des "Violinkonzerts Nr.1 in e-Moll" von Kamarowski, Lena Hauck (Saxophon) mit zwei originellen Stücken Jacques Iberts und Melissa Krause (Gitarre) mit dem temperamentvollen "Tango en skai" von Roland Dyens. Marie Schneider (Cello) interpretierte Beethovens "Sonate op.5, Nr.2". Schön zu beobachten war hier die intensive Kommunikation mit der Pianistin Aleksandra Mikulska. Interessant war im Anschluss, von Lukas Wiedemann die Pauken als Soloinstrument vorgestellt zu bekommen. Den Abschluss bildeten Katharina Herm (Kontrabass) mit den anspruchsvollen "Andante und Rondo" von Domenico Dragonetti und "Romantische Variationen" von Walter Schneider-Argenbühl, gespielt von Karin Traunfelder am Tenorhorn. Marcel Müller leitete den zweiten Teil mit einer klassischen Kirchensonate Loeillets ein. Den "Bydlo" aus Moussorgskys "Bilder einer Ausstellung" ließ daraufhin Sandra Wüseke am Klavier in der Vorstellung der Zuhörer erscheinen. Eine äußerst interessante Kombination von elektrischer Gitarre und Saxophon zeigten David Mehre und Fabian Torka. Steve Vais "K'm Pee Du Wee" ist sicherlich ein ebenso originelles wie auch unerwartetes Stück im Rahmen eines solchen Vorspiels, was zeigt, dass dieser Musik zunehmend Anerkennung zuteil wird. Florian Otto (Pauken) erläuterte zu Beginn Einzelheiten seiner überaus versierten Spieltechnik in dem melodiösen Stück Peter Saldos "Cut-Rim" und Belinda Hetzler zeigte ihr Können an Rachmaninows "Prelude 6, op.23". Nun näherte sich das Konzert nicht nur seinem Ende, sondern auch einer begeisternden Professionalität. Was Carolin Antoni (Klavier), Fabian Torka (Saxophon) und Mareike Peissner (Geige) den Zuhörern an Musikalität, Virtuosität und Spielfreude präsentierten, darf durchaus als Geschenk bezeichnet werden.
Mit Recht wies Bernhard Wendel als Vertreter der Schulleitung darauf hin, dass am MGB die Entwicklung der jungen Musiker konsequent und mit Liebe begleitet und gefördert wird. Ob in der Streicherklasse, der Piccola Camerata, dem Kammer- und Sinfonieorchester, der Big Band oder dem Chor: Musik spielt im Schulleben des Melanchthon-Gymnasiums eine gewichtige Rolle. Hier wird der ganze Mensch gebildet, wie an diesem Abend wieder einmal eindrucksvoll bewiesen wurde.

Soedradjat