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Intel-Leibniz-Challenge 2009

Anfang des Jahres 2009 haben wir, Torben Krüger, Tobias Delz, Matthias Gerst und Hannes Weinreuter, an der Intel-Leibniz-Challenge, einem bundesweiten Physikwettbewerb, teilgenommen. Dieser Wettbewerb wurde von der Leibniz-Universität Hannover ausgeschrieben. Die ILC dauerte von Februar bis Ende Mai und endete schließlich mit einer festlichen Abschlussveranstaltung am 24. Juni 2009 in Hannover.


Nachdem sich Matthias Gerst entschlossen hatte, an der Intel-Leibniz-Challenge teilzunehmen, fanden sich rasch drei weitere Schüler desselben vierstündigen Physikkurses zusammen, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Dies war die Geburtsstunde des Teams "Die MGBler". Mit Hilfe der betreuenden Lehrerin (unsere Physiklehrerin) Frau Dr. Jutta Schmoll war die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit geschaffen.

Der Wettbewerb war wie folgt aufgebaut: Es gab vier Aufgaben aus unterschiedlichen Themenbereichen der Digitaltechnik, Elektrotechnik und Informatik. Jede Aufgabe war in vier weitere Teilaufgaben gegliedert die wir innerhalb des Zeitraums eines Monats zu lösen hatten. Die Aufgaben forderten unter anderem unsere Kenntnisse im Aufbau elektronischer Schaltungen, sowie deren praktischen Anwendungen. Dabei war Teamwork eine Grundvoraussetzung.

Unser Wettbewerbsabenteuer begann im Februar mit der ersten Aufgabe, welche sich mit den Grundlagen der Informatik befasste. So mussten wir unter anderem einen Zufallsgenerator programmieren. Die zweite Aufgabe verlangte unsere Fähigkeiten als auch unsere Fertigkeiten als Elektrotechniker, wobei wir Messungen praktisch und am Computer als Simulation durchführen mussten. Die dritte Aufgabe prüfte unsere Kenntnisse in der Digitaltechnik, in der wir unter anderem zwei Ampelschaltungen entwerfen sollten. Den krönenden Abschluss stellte die Aufgabe vier dar, in der wir Beispiele für moderne Datenübertragungssysteme verstehen und anwenden mussten.

Das Ergebnis des Ganzen war Platz 16 von über 630 Teams. Mit einer Punktzahl von 114,2 von insgesamt 119 erreichbaren Punkten schrammten wir nur äußerst knapp an den Siegerrängen vorbei.

Ende Juni hieß es dann für unser Team: "Ab zur Abschlussveranstaltung nach Hannover!" Die Abschlussveranstaltung beinhaltete diverse Vorlesungen zu naturwissenschaftlichen Themen. Wir hörten unter anderem eine Vorlesung über die Aufgaben eines Ingenieurs und über die Bedeutung der Windkraft für die Stromversorgung.

Reden von Ministern und Führungskräften der Intel Corporation sowie die Siegerehrung bildeten den Abschluss dieser Veranstaltung. Es war ein Tag, der für uns Wettbewerbsteilnehmer gestaltet wurde, wobei auch die Hoffnung der Verantwortlichen zu spüren war, einige zukünftige Ingenieure zu gewinnen. Die Intel-Leibniz-Challenge ist ein sehr großer Wettbewerb, sie ist der zweitgrößte bundesweite Wettbewerb nach "Jugend forscht".

Dieser Wettbewerb war einerseits sehr zeitaufwendig, aber andererseits erfuhren wir einiges über die Elektrotechnik. So konnten wir herausfinden ob wir später einmal den Kurs Richtung Elektrotechnik einschlagen möchten oder auch nicht. Mit unserer überraschenden erfolgreichen Teilnahme ziehen wir ein sehr positives Resümee aus dem Wettbewerb.